Ratgeber · Heizkosten & Wärmepumpe 2026
190–220 € für Gas, rund 100–130 € für Strom: Was eine Wärmepumpe im Betrieb wirklich spart.
Um kaum ein Thema kursieren so viele Fantasiezahlen wie um die Heizkosten-Ersparnis. Wir rechnen nüchtern durch, was für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in NRW realistisch ist — mit offenen Annahmen und Quellen, statt mit Werbeversprechen.
Wer heute mit Gas oder Öl heizt, zahlt doppelt: den Brennstoffpreis — und obendrauf eine CO2-Abgabe, die viele auf ihrer Rechnung noch nie einzeln gesehen haben. Gleichzeitig versprechen manche Anbieter Ersparnisse, die im Kleingedruckten zerbröseln. Die ehrliche Frage lautet: Was spart eine Wärmepumpe wirklich — Monat für Monat, in einem normalen Bestandshaus?
Der Hebel: Aus 1 kWh Strom werden rund 3 bis 5 kWh Wärme
Der Kern in einem Satz: Eine Wärmepumpe erzeugt Wärme nicht, sie holt sie aus der Außenluft. Aus 1 kWh Strom macht sie je nach Bedingungen rund 3 bis 5 kWh Wärme (momentaner COP). Über das ganze Jahr zählt die Jahresarbeitszahl (JAZ) — und da lohnt der Blick auf echte Messdaten statt auf Datenblätter: Im Feld gemessen liegen Luft-Wärmepumpen im Bestand bei rund 3,4, gut geplante Anlagen bei über 4 (Fraunhofer ISE, Feldstudie 2025).
Genau diese Spanne — zwischen „läuft halt“ und „läuft gut“ — ist am Ende bares Geld. Und sie entscheidet sich nicht im Prospekt, sondern bei der Auslegung.
*Beispielrechnung für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in NRW — alle Annahmen unten offen gelegt.
Die ehrliche Rechnung — mit allen Annahmen auf dem Tisch
Durchschnittliches Einfamilienhaus in NRW
| Wärmebedarf pro Jahr | 18.000–22.000 kWh |
| Heute mit Gas (~11 ct/kWh, inkl. CO2-Abgabe) | ~190–220 €/Monat |
| Mit Wärmepumpe, WP-Stromtarif (~20–26 ct/kWh), JAZ 3,4–4 | ~100–130 €/Monat |
| Unterm Strich | 30–50 % weniger |
Beispielrechnung, keine Garantie: Preisannahmen BDEW/Finanztip (Stand 2026), Feld-JAZ Fraunhofer ISE 2025. Auf einem Standard-Stromtarif fällt die Ersparnis deutlich kleiner aus.
Unterm Strich heißt das: rund 30 bis 50 % weniger Heizkosten — Monat für Monat. Ehrlich dazugesagt: Das ist ein Beispiel, keine Garantie. Die echte Ersparnis hängt an Dämmung, Verbrauch, Stromtarif und Auslegung. Wer dir ohne einen Blick aufs Haus eine exakte Ersparnis „berechnet“, rechnet für die Werbung — nicht für dich.
Die zwei Stellschrauben, die viele übersehen
- Die Auslegung — sie entscheidet über deine JAZ. Heizlast, Vorlauftemperatur, hydraulischer Abgleich: Eine falsch eingestellte Anlage frisst die Ersparnis auf. Das ist Sache des Fachbetriebs, nicht des Datenblatts.
- Der Stromtarif — bis zu ein Drittel Unterschied bei den Betriebskosten. Ein passender Wärmepumpentarif (§ 14a EnWG) liegt bei rund 20–26 ct/kWh statt Standard-Strompreis. Ohne ihn schmilzt die Rechnung — deshalb gehört er von Anfang an in die Beratung.
„Ob eine Wärmepumpe spart, entscheidet sich nicht am Gerät, sondern an der Auslegung und am Stromtarif. Deshalb rechnen wir jedes Haus einzeln durch — und sagen auch ehrlich, wenn sich der Umstieg an einer Stelle nicht rechnet.“
Und die Anschaffung? Wird 2026 kräftig bezuschusst.
Damit die Rechnung komplett ist: Die Anschaffung wird über die KfW mit bis zu 70 %, maximal 21.000 € gefördert — der Eigenanteil liegt für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in NRW damit häufig im Bereich um 9.000 € (Beispielwert). Der 20-%-Klimageschwindigkeitsbonus für den Tausch alter Öl- und Gasheizungen ist dabei befristet bis zum 31.12.2028. Den KfW-Antrag übernehmen wir gemeinsam mit dir — die Zusage kommt nach unserer Erfahrung oft innerhalb von etwa einem Tag.
Niedrigere laufende Kosten plus geförderter Einbau — beides zusammen macht den Umstieg. Und beides steht und fällt mit der Auslegung. Die macht bei uns ein eingespieltes Team aus eigenen SHK- und Elektro-Fachkräften — kein Subunternehmer, kein Weiterreichen. Ein inhabergeführter Meisterbetrieb aus NRW, seit über 10 Jahren, über 40 Experten, drei Standorte in Düsseldorf, Dormagen und Bochum.
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Das sagen Hausbesitzer, die umgestiegen sind
„Vom Angebot, der Auftragserteilung, der Unterstützung beim Förderantrag bei der KfW-Bank … bis hin zur Inbetriebnahme lief alles reibungslos. Es wurden auch alle vereinbarten Termine eingehalten. … Seit der Inbetriebnahme im Januar 2026 läuft die Anlage störungsfrei.“
Ralf P. — Wechsel Gasheizung → Wärmepumpe„Neotherm ist ein hervorragendes Team. … Abriss der alten Heizung einschließlich der Entsorgung aller Altmaterialien … die Mitarbeiter haben ohne großartige Pausen intensiv, sauber, korrekt gearbeitet. Ein tolles Team, auf das man stolz sein kann.“
Dieter N. — Wechsel Ölheizung → Wärmepumpe„Äußerst engagiert, zuverlässig, kompetent und hilfsbereit … und ehrlich. Er sagt auch, wenn er einmal etwas nicht sofort beantworten kann. … preislich sind sie gut aufgestellt.“
Ulf K.Echte Google-Bewertungen, gekürzt. Gesamtbewertung: 4,9 von 5 Sternen aus über 150 Google-Bewertungen (Stand: Juni 2026).
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Preisannahmen: Gas ~11,1 ct/kWh, Wärmepumpen-Tarife ~20–26 ct/kWh (BDEW/Finanztip, Stand 2026); Feld-JAZ: Fraunhofer ISE Feldstudie 2025; CO2-Abgabe: BEHG-Korridor 55–65 €/t (2026), Beispiel 20.000 kWh Gas, Quelle Finanztip (Stand Juli 2026). Ersparnis setzt einen Wärmepumpen-Stromtarif voraus. Förderung: KfW-Programm 458 (BEG EM). Kundenstimmen: öffentliche Google-Bewertungen, gekürzt.